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Was sehen wir, wenn wir wirklich hinschauen?

Der zweite Teil unseres Projekts zeigt, warum Entwicklung mit Vorbereitung, Vertrauen und dem Mut zum ersten Schritt beginnt.

Mit unserem letzten Beitrag hat etwas Neues begonnen – ein Schritt hinaus aus der Komfortzone. Nun startet der zweite Teil des Projekts: das Training. 

Noch bevor wir das finale Ergebnis enthüllen, geht es um Vorbereitung, Vertrauen und den bewussten Umgang mit Angst.

2 Min.

29.05.2026
Ein Mann mit Helmkamera springt im Wingsuit im Rohrschach-Design aus einem Flugzeug.

Wahrnehmung und Perspektive

Der Schweizer Psychiater Hermann Rorschach entwickelte seinen bekannten Test bereits Anfang des 20. Jahrhunderts. Menschen betrachten dieselben Tintenkleckse und sehen dennoch ganz unterschiedliche Dinge: Figuren, Bewegungen oder Emotionen. Nicht das Bild selbst steht dabei im Mittelpunkt, sondern die individuelle Wahrnehmung. Was wir sehen, hat oft auch mit dem zu tun, was wir fühlen.

Angst als Teil von Entwicklung

Gerade im Ungewissen entsteht häufig Angst – vor neuen Erfahrungen, vor dem ersten Schritt, vor dem Verlassen der eigenen Sicherheit. Vor jedem Sprung stehen Respekt, Vorbereitung und Konzentration. Nicht die Abwesenheit von Angst macht den Unterschied, sondern der bewusste Umgang mit ihr. 

Genau darin liegt auch eine wichtige Parallele zur Therapie: im ersten Kontakt, im Annehmen von Unterstützung, in der Entscheidung, Neues zuzulassen, im Mut, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen.

Schritt für Schritt zum Ziel

Das Rorschach-Design steht für Perspektiven, Veränderung und die Frage, wie wir auf uns selbst blicken. Schritt für Schritt entsteht daraus eine Geschichte über Vertrauen, Entwicklung und den Mut, neue Wege zu gehen. Denn Entwicklung beginnt nur selten mit völliger Sicherheit – oft beginnt sie mit einem ersten Schritt.

Während nun das Training für die kommende Zeit startet, wächst auch das finale Projekt weiter. Noch bleibt das vollständige Design verborgen, doch schon bald werden Sie mit uns erleben, wie daraus etwas Besonderes entsteht. Vielleicht verändert sich am Ende nicht das Bild vor uns, sondern die Art, wie wir darauf schauen.

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