Behandlungsschwerpunkte

In den vita nova kliniken helfen wir Menschen, die sich in seelischen Krisen oder belastenden Lebenssituationen befinden. Wir behandeln Depressionen, Ängste, Erschöpfungszustände und viele weitere psychische Erkrankungen. Dabei steht der Mensch mit seiner individuellen Geschichte im Mittelpunkt. Unsere Behandlungsschwerpunkte sind vor allem:

  • Affektive Störungen
  • Angst und Zwangsstörungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Somatoforme Störungen
  • Sucht und Verhaltenssüchte
Eine junge, rothaarige Frau mit Sommersprossen und Mütze schaut direkt in die Kamera

Psychiatrie und Psychosomatik – Zwei sich ergänzende Fachbereiche

In unserer Klinik unterscheiden wir zwischen den Fachbereichen psychiatrischer und psychosomatischer Behandlung, die sich in ihrem Schwerpunkt unterscheiden, sich jedoch inhaltlich ergänzen und häufig ineinandergreifen.

Die Psychiatrie befasst sich mit der Diagnostik und Behandlung von psychischen Erkrankungen, bei denen Veränderungen im Denken, Fühlen und Verhalten im Vordergrund stehen. Dazu zählen beispielsweise Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen, Psychosen oder bipolare Erkrankungen. Neben psychotherapeutischen Verfahren spielt in der Psychiatrie - je nach Krankheitsbild - auch die medikamentöse Behandlung eine wichtige Rolle, um akute Symptome zu stabilisieren und die Voraussetzungen für weiterführende therapeutische Prozesse zu unterstützen.

Die Psychosomatik richtet den Blick stärker auf das Zusammenspiel von Körper und Psyche. Sie kommt insbesondere dann zum Tragen, wenn körperliche Beschwerden eng mit seelischen Belastungen verbunden sind oder sich keine ausreichende organische Ursache für anhaltende Symptome finden lässt. Typische Behandlungsanlässe sind z. B. chronische Schmerzen, funktionelle Beschwerden oder stressbedingte Erkrankungen. Im Mittelpunkt steht hier die psychotherapeutische Bearbeitung innerer Konflikte, Belastungen und Beziehungsmuster sowie deren körperlicher Ausdruck.

In der praktischen Behandlung zeigt sich häufig, dass sich psychiatrische und psychosomatische Aspekte nicht strikt voneinander trennen lassen. Viele Erkrankungen weisen sowohl psychische als auch körperliche Komponenten auf. Daher verfolgen wir einen integrativen Ansatz, der beide Perspektiven berücksichtigt und individuell auf die Bedürfnisse unserer Patientinnen und Patienten abstimmt.

Das Konzept der psychotherapeutischen Behandlung

Therapeutin im Gespräch mit Patientin

In der psychotherapeutischen Behandlung nutzen wir die bewährten tiefenpsychologisch fundierten und kognitiv verhaltenstherapeutischen Ansätze. Zudem arbeiten wir mit systemischen Methoden – insbesondere im Rahmen von Angehörigengesprächen – und traumatherapeutischen Behandlungsansätzen und wenden damit ein breites Spektrum der etablierten psychotherapeutischen Verfahren an.

Diese Behandlungsansätze haben sich für verschiedene therapeutische Zielsetzungen wissenschaftlich als hoch wirksam erwiesen. Auf der Grundlage einer sorgfältigen diagnostischen Einschätzung können wir durch eine sinnvolle und individuelle Kombination der Methoden für jede psychotherapeutische Zielsetzung die optimale Behandlungsmethode anbieten. Dabei erfolgt die Behandlungsplanung immer auch in Abstimmung mit den Zielen, Bedürfnissen und Ressourcen unserer Patientinnen und Patienten.

Dieses psychotherapeutische Behandlungsangebot wird darüber hinaus durch nonverbale, erlebnisorientierte Verfahren wie die Gestaltungs- und körperbezogene Bewegungstherapie ergänzt. Diese Ansätze ermöglichen einen zusätzlichen Zugang zu emotionalen, kognitiven und körperbezogenen Erlebens- und Ausdrucksformen und fördern die Wahrnehmung und Regulation innerer Zustände.

Unser Behandlungskonzept unterliegt der ständigen Weiterentwicklung und wird anhand aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse überprüft und verbessert. Von grundlegender Bedeutung ist hierbei ein vertrauensvoller und wertschätzender Austausch im Team sowie mit Patientinnen und Patienten, deren Angehörigen und auch den ambulant behandelnden ärztlichen und psychotherapeutischen Kolleginnen und Kollegen außerhalb der Klinik, da dieser wesentlich zum Behandlungserfolg beiträgt.

Das Konzept der schmerztherapeutischen Behandlung

Körpertherapeutin in Aktion

Das Fachgebiet der Schmerztherapie umfasst alle therapeutischen Methoden, die zu einer Reduktion von chronischen Schmerzen führen. Dies erfordert eine interdisziplinäre Behandlung, die wir in enger Zusammenarbeit mit Konsiliarärzten aus den verschiedensten Fachdisziplinen durchführen. Dabei kommen neben medikamentösen und physiotherapeutischen Maßnahmen auch psychotherapeutische Verfahren, Entspannungsmethoden sowie komplementärmedizinische Ansätze wie Akupunktur zum Einsatz. Ziel ist es, die Schmerzverarbeitung ganzheitlich zu verbessern, die Lebensqualität zu steigern und die Eigenaktivität der Patienten zu fördern.

Unser Ansatz

  Eine Ärztin schaut gemeinsam mit Ihrer Patientin in eine Patientenakte

Das Fachgebiet der Psychiatrie umfasst per Definition das Wissen, die Erfahrung und die Befähigung zur Diagnostik, Behandlung und Prävention sowie Rehabilitation psychischer und psychosomatischer Erkrankungen und Störungen.

Dabei wird nach eingehender ärztlicher Diagnostik eine sogenannte integrativ psychiatrisch- psychotherapeutische Behandlung eingeleitet, meist wird hierbei eine medikamentöse Therapie ergänzend zu dem oben beschriebenen psychotherapeutischen Ansatz eingeleitet.

Die wesentlichen Eckpfeiler unseres schmerztherapeutischen Ansatzes sind sämtliche psychotherapeutische Behandlungsmethoden. Darüber hinaus kommen diverse physikalische Maßnahmen, Pharmakotherapie aber auch Akupunktur sowie Möglichkeiten zur naturheilkundlichen Begleittherapie zum Einsatz.

Was wir behandeln

Das Feld der psychischen Erkrankungen ist groß und häufig treten Krankheitsbilder als Komorbidität zu anderen Krankeiten auf. In den vita nova kliniken behandeln wir vor allem folgeden Krankheiten, obwohl die aufgeführte Liste nicht als abschließend zu betrachten ist:

Menschen mit Depressionen fühlen sich oft niedergeschlagen, antriebslos und ohne Hoffnung. Dinge, die früher Freude gemacht haben, verlieren ihren Reiz. In der Klinik lernen sie, wieder Energie und Lebensfreude zu gewinnen.

Bei ständiger Überlastung kann der Körper „abschalten“. Man fühlt sich dauerhaft müde, leer oder ausgebrannt. Die Behandlung hilft, neue Kraft zu finden und einen gesunden Umgang mit Belastung zu lernen.

Angst kann übermächtig werden, etwa durch Panikattacken oder ständige Sorgen. Sie schränkt das Leben stark ein und kann körperliche Beschwerden auslösen. In der Therapie lernen Betroffene, mit der Angst umzugehen und Sicherheit zurückzugewinnen.

Nach belastenden Ereignissen wie Trennung, Krankheit oder Jobverlust geraten manche Menschen aus dem Gleichgewicht. Sie fühlen sich traurig, überfordert oder angespannt. Die Behandlung hilft, neue Wege zu finden und wieder Stabilität zu gewinnen.

Manche Schmerzen bleiben bestehen, obwohl keine körperliche Ursache mehr gefunden wird. Sie können den Alltag stark beeinträchtigen. In der Therapie wird gelernt, den Schmerz zu verstehen und besser mit ihm zu leben.

Hier treten körperliche Beschwerden auf, für die keine eindeutige organische Ursache gefunden wird. Betroffene leiden oft unter vielen Symptomen gleichzeitig, etwa Bauch-, Kopf- oder Muskelschmerzen. Ziel ist es, die seelischen Hintergründe zu erkennen und Beschwerden zu lindern.

Zwangsgedanken oder -handlungen wie ständiges Kontrollieren oder Händewaschen bestimmen den Alltag. Sie entstehen meist aus innerer Anspannung und Angst. In der Therapie wird geübt, Zwänge zu verstehen und schrittweise loszulassen.

Nach schweren Erlebnissen wie Unfällen, Gewalt oder Verlusten können Ängste, Flashbacks oder Schlafprobleme entstehen. Der Körper und die Seele reagieren weiterhin auf vergangene Gefahr. In der Therapie lernen Betroffene, Erlebtes zu verarbeiten und Sicherheit zurückzugewinnen.

Hier geht es um tief verwurzelte Verhaltens- und Beziehungsmuster, die zu Konflikten und Leid führen. Menschen mit solchen Störungen empfinden oft starke Stimmungsschwankungen oder Schwierigkeiten im Umgang mit anderen. In der Therapie wird an stabileren Beziehungen und einem gesunden Selbstbild gearbeitet.

Menschen, die eine Abhängigkeit überwunden haben, brauchen oft weiter Unterstützung. In der Klinik können sie an seelischen Ursachen und Rückfallrisiken arbeiten. Eine aktive Entgiftung findet hier jedoch nicht statt.

Hier dreht sich das Denken und Handeln stark um ein bestimmtes Verhalten. Betroffene verlieren oft die Kontrolle und vernachlässigen andere Lebensbereiche. Die Behandlung hilft, den Kreislauf zu durchbrechen und neue Gewohnheiten zu entwickeln

Nach psychotischen Phasen bleiben manchmal Ängste, Unsicherheiten oder Antriebslosigkeit. In der Klinik geht es darum, die Stabilität zu festigen und Rückfällen vorzubeugen. Ziel ist ein selbstbestimmtes und sicheres Leben im Alltag.

Was wir nicht behandeln

Die Behandlung mancher Krankheiten bedarf spezialisierter Behandlungsmethoden die nur in solchen dafür vorgesehenen Einrichtungen durchgeführt werden können. Aus diesem Grund können mache Behandlungen nicht in den vita nova kliniken durchgeführt werden. Nicht behandeln tun wir:

  • Patienten mit akuter Selbst-/Fremdgefährdung
  • Patienten mit Symptomen einer dekompensierten Psychose
  • Entgiftungsbehandlungen
  • Patienten mit einem hohen Pflegebedarf
  • Patienten unter 18 Jahren
Ein männlicher Patient steht am Empfangsbereich und erhält Aufnahmeunterlagen von einer Mitarbeiterin

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Weitere Unterlagen

Sollten Sie Vorbefunde, Einweisungen oder andere relevante Dokumente haben, können Sie diese im folgenden anhängen.

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